Ferien in der Schweiz

  

Die Schweiz, der kleine, sichere Fels in Mitteleuropa!

Ferien in der Schweiz mit Ferienhausen.de Die neutrale Schweiz ist mit 26 Kantonen, ca. 7,8 Millionen Einwohnern und 4 Sprachen auf ihrem Gebiet in vielen Belangen eine Besonderheit. 63,7 % der Bevölkerung sprechen deutsch, 20,4 % französisch, 6,5 % italienisch und dazu gesellen sich noch 0,5 %, die sich der rätoromanischen Sprache zugehörig fühlen. Diese Zuordnung der Sprachen ist nur eine Aufteilung in die Umgangssprache am Wohnort der Bürger, denn viele Schweizer sind 3-sprachig und in exportstarken Branchen kommt Englisch selbstverständlich als 4. Sprache hinzu. Die vielen, teils sehr kleinen Kantone sind nicht vielen „Nichtschweizern“ bekannt und es ist anzunehmen, dass auch viele Schweizer Probleme mit der Aufzählung aller Kantone bekämen. Die Kantone sind etwa mit den Regierungsbezirken in Deutschland vergleichbar und jeder Kanton hat ein eigenes Autokennzeichen. Die Kennzeichen der großen, bevölkerungsreichen Kantone kennt man natürlich, wie ZH für Zürich, BL für Basel-Landschaft oder BS für Basel-Stadt, wie auch BE für Bern, LU für Luzern, AG für Aargau, VD für Waadt oder TI für das Tessin. Die Regierungshauptstadt Bern, wie die Städte Zürich, Genf, Lausanne, Basel und Luzern sind die größten und bekanntesten Städte des kleinen Alpenlandes, das sich von 5 Ländern umgeben sieht. Das sind Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und natürlich das kleine Fürstentum Liechtenstein, das zwar wirtschaftlich mit der Schweiz eine Einheit bildet, aber politisch als eigenständig betrachtet werden kann. Die Schweizer halten stur an ihrem Schweizer Franken fest und haben sich gegen alle Versuche einer Integration in die EU bisher erfolgreich widersetzt, obwohl der EURO inzwischen zur zweiten offiziellen Währung in der Schweiz geworden ist, denn in vielen größeren Geschäften, vor allem natürlich in grenznahen Gebieten und an den Autobahnen, gibt es eine zweite Kasse, die auf EURO eingestellt ist. Direkt nach der Einführung des EURO hat man sich zwar noch heftig gegen diese „Europäisierung“ gewehrt und bei Zahlung in EURO einfach zu Lasten des Kunden 1:1 zum Franken gerechnet und auch nur Rappen herausgegeben, aber inzwischen ist der Umgang mit der Währung der umliegenden großen Länder zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die Schweiz ist international als ein bedeutender Finanzplatz bekannt, der, wie insbesondere auch Liechtenstein, in den letzten Jahren durch verkaufte CDs mit den Daten von Steuerhinterziehern aus anderen europäischen Ländern bekannt geworden ist. Das Bankgeheimnis in der Schweiz und in Liechtenstein wurde immer sehr hoch gehalten und schon in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts flüchteten viele Deutsche mit Schwarzgeld in die Schweiz und das Geld wurde zu dieser Zeit auf sogenannten „Nummernkonten“ angelegt. Neben großen Banken und Versicherungen hat die Schweiz hat eine starke Exportwirtschaft, die sich insbesondere im Pharma- und Chemiebereich, aber auch im Maschinenbau, international einen bedeutenden Namen erarbeitet hat.




Die Schweiz ist ein Urlaubsland im Sommer und Winter!

Ferien in der Schweiz mit Ferienhausen.de Durch die Bergwelt ist die Schweiz natürlich als Wintersportparadies bekannt und die vielen bekannten Namen der Wintersportzentren sind weltweit ein Begriff. Insbesondere der Jet-Set, viele Promis, Möchtegerne-Promis und Neureiche sind im Winter in den Nobelorten wie Davos, Gstaad oder St. Moritz anzutreffen, aber auch Lenzerheide, Grindelwald oder Zermatt gehören zu den sehr bekannten Ferienzielen während der Wintersaison. Ein Hotelangebot der Spitzenklasse ist dort ebenso anzutreffen, wie einfachere Herbergen, Pensionen, Gasthäuser, Ferienwohnungen, Apartments, Ferienhäuser und Campingplätze. Die Schweizer Berge sind allerdings nicht nur im Winter eine Reise wert, sondern auch im Sommer gibt es dort wunderschöne Plätze für einen erholsamen Urlaub in der Ruhe der Bergwelt und gerade im Sommer findet derjenige, der wirklich ausspannen möchte, dort immer ein ruhiges Plätzchen für einen angenehmen Urlaubsaufenthalt. Bergwanderungen, Radtouren, Fahrten mit dem Motorrad oder Quad, wie auch Bootstouren auf den Flüssen oder den vielen schönen Seen in der Schweiz reizen den Segler und Motorbootfan. Die Schweiz ist nicht in allen Gebieten als reines Urlaubsland zu verstehen, obwohl sich der Tourismus in fast allen Regionen inzwischen ausgedehnt hat, aber bestimmte Ziele sind eben oft nur für einen Tagesausflug interessant oder liegen gerade günstig an einer längeren Reiseroute für einen angenehmen Stopp einer Reisegruppe. Für den Autofreak sind die alten Passstraßen in der Schweiz ein absolutes Muss! Die Schweiz fängt für den passionierten Autofahrer erst da an, wo für den ängstlichen Zeitgenossen bereits der Schweiß ausbricht, denn die wirklich schönen Fahrstrecken sind nicht auf den Autobahnen von Basel nach Bern oder von Basel durch den Gotthard-Tunnel nach Lugano. Die wirklich schönen Strecken, das sind die alten Strecken, wie die historische Axenstrasse von Flüelen bis Brunnen am östlichen Ufer des Urnersees, der dem Namen nach unbekannten südlichen Teil des Vierwaldstädter Sees und vor allem natürlich die alten Passstrecken. Wer sich sein Abendessen in Andermatt richtig verdienen will, der muss an einem Tag drei ausgesprochen anspruchsvolle Pässe hinter sich bringen. Von der Südspitze des Vierwaldstädter Sees, eventuell aus Altdorf, fährt man über Wassen, den Sustenpass, den Grimselpass und den Furkapass nach Andermatt. Wer diese Rundfahrt an einem schönen Sommertag mit guter Sicht macht, der möchte die Berge nie wieder verlassen. Natürlich kann es einem passieren, dass man im Juli oder August schon mal den Schneepflug vor sich hat, denn wenn es einen Schlechtwettereinbruch gibt, sind diese Pässe auch im Sommer nicht unbedingt immer schneefrei. Eine tolle Rundfahrt, aber man sollte auf jeden Fall den aktuellen Wetterbericht hören und die Vorhersage sollte auch sehr positiv sein! Auch die großen Nord-Süd-Achsen über den Gotthard oder den St. Bernhardino muss der passionierte Autofahrer mindestens einmal in beide Richtungen auf den alten Passstraßen hinter sich gebracht haben. Wer die über 200 Spitzkehren auf der Südseite der alten Gotthardstrecke einmal in den 50er oder 60er Jahren gefahren ist, der vergisst dieses Erlebnis sein Leben lang nicht mehr; dies insbesondere nicht, wenn er einen Holländer mit Wohnwagen vor sich hatte, der freiwillig den Weg für einen Überholvorgang nicht freigab…So ähnlich ist es auch noch heute, wenn man auf der Bernhardino-Strecke in Splügen die Autobahn verlässt und dann in Richtung Comer See den Weg über den Splügen-Pass wählt. Auf der Seite der Schweiz ist das noch eine angenehme Passfahrt, aber nach der Grenzstation zu Italien, die sich auf Passhöhe befindet, wird die Fahrt für den ängstlichen Beifahrer zum Horrortrip. Wer im Auto noch nie Angst gehabt hat, der sollte den Splügenpass an einem Tag fahren, wo die Sichtweite durch dicken Nebel kaum mehr als 20 Meter beträgt und durch einen Wetterumschlag dazu vielleicht noch etwas Schnee gefallen ist. In der Winterzeit, etwa von November bis April oder Mai kann einem das nicht passiere, weil der Pass dann grundsätzlich gesperrt ist.



An den Schweizer Seen gibt es wunderschöne Plätze!

Ferien in der Schweiz mit Ferienhausen.de Die kleine Schweiz hat 26 Seen, von denen der kleinste See immer noch eine Fläche von über einem qkm hat. Der größte See ist der Genfer See, dessen Schweizer Anteil immerhin noch 347 qkm ausmacht. Danach folgen der Neuburger See, der Schweizer Teil des Bodensees und der Langensee, der eigentlich nur unter seinem italienischen Namen Lago Maggiore bekannt ist. Außerdem der Zürichsee, der Luganer-, Thuner- und Bieler See. Der tiefste der Seen ist der Lago Maggiore mit über 370 Meter, wobei der schweizerische Teil des Lago Maggiore mit den bekannten Orten Locarno und Ascona nur ein sehr geringer Teil des Langensees ausmacht. An allen Seen gibt es wunderschöne, kleine Orte, die in der Schweiz alle einen ganz besonders aufgeräumten Eindruck machen. Es hat überall, wie der Schweizer sagen würde, gute Hotels, Gasthäuser, Pensionen und auch private Gästezimmer sind in den Ferienregionen fast überall zu bekommen. Die Restaurants halten eine reichhaltige Speisekarte bereit, auf der man auch in der nördlichen Schweiz schon vielfach die italienischen Spezialitäten bekommt, die man erst im Tessin vermutet. Das Frühstück ist jedoch vom kargen italienischen Frühstücksbrauch mit einer Brioche und einem Cappuccino weit entfernt und erinnert eher an ein reichhaltiges deutsches Frühstück mit Konfitüre, Butter, gekochtem Ei und Aufschnitt aus Schinken, Wurst und Käse. Es gibt normale Brötchen und „Gipfel“ in der Schweiz. Von den Buttergipfeln, die mit einem Milchbrötchenteig in Deutschland verglichen werden können, bekommt man die neutrale Version und dann gibt es noch die süßen Leckereien, das sind Gipfel mit Marmelade gefüllt, mit Nuss-Nougatcreme oder eine besondere Empfehlung sind die Nussgipfel. Versuchen Sie bei Ihrem nächsten Schweizaufenthalt einmal in einer Bäckerei einen noch warmen Nussgipfel zu bekommen. Für jemand, der sich vorstellen kann, ein süßes Milchbrötchen mit einer Füllung aus Nuss und Marzipangeschmack zu essen, ist dieser Gipfel ein völlig neues, einmaliges Geschmackserlebnis. Grundsätzlich muss man jedoch sagen, dass die Schweiz nicht billig ist. Die Lebenshaltungskosten liegen über denen in Deutschland, Österreich, Frankreich oder Italien und das macht sich nicht nur im Warenkorb im Supermarkt bemerkbar, sondern natürlich auch bei den Übernachtungspreisen und auf der Speisekarte im Restaurant. Man sollte einfach davon ausgehen, dass das Essen in der Schweiz etwa mindestens um 20 - 30% teurer ist, als in Deutschland und ein Billigurlaub ist in der Schweiz kaum zu machen. Die Mieten sind auch sehr hoch im Vergleich, aber man muss natürlich die Einkommen der Schweizer dagegen sehen und die wesentlich geringeren Steuern und Sozialabgaben. Die teuren Lebenshaltungskosten merken also fast nur die Touristen, denn die Schweizer haben zum Durchschnitt der Bundesbürger ein relativ hohes Einkommen.



Die Urlaubsregionen in der Schweiz

Ferien in der Schweiz mit Ferienhausen.de Die Schweiz hält für den Urlauber die Seen und die Bergwelt bereit und weil das oft direkt nebeneinander anzutreffen ist, kann der Feriengast beide Urlaubslandschaften zusammen genießen. Das gilt im Sommer, wie im Winter. Im Norden hat man den Rhein bis zum Bodensee, der eine Sehenswürdigkeit in Neuhausen hat. Sie werden sich wundern, aber der Rheinfall liegt nicht in Schaffhausen, sondern in Neuhausen. Es heißt immer nur „Rheinfall bei Schaffhausen“, nicht „in Schaffhausen“, denn er ist in Wirklichkeit in Neuhausen. Danach kommt der Bodensee mit seiner ruhigen Seite auf Schweizer Gebiet. Es gibt viele nette, kleine Orte mit feinen Hotels, kleinen, sauberen Pensionen und vielen Restaurants direkt am See. Wenn dort gerade keine Mückenplage herrscht, gibt es am See viele tolle Hotels in einer einmaligen Seelage und für den Wassersportler und Schwimmer gibt‘s viele Möglichkeiten für den Zeitvertreib. Um den Bodensee herum trifft man sehr viele kleine Reisegruppen auf Fahrrädern und die Mitnahme des Drahtesels in Zug oder Bus ist fast nie ein Problem. Der Westen der Schweiz ist im nördlichen Bereich weniger touristisch erschlossen. Den Einfluss des Fremdenverkehrs merkt man erst wieder verstärkt am Neuenburger See und natürlich noch weiter südlich am Genfer See mit den Städten Genf und Lausanne. Lausanne hat eine wunderschöne Altstadt und an schönen Sommertagen macht es viele Spaß in Lausanne einen Kneipenabend zu verbringen. Weiter westlich in der Mittelschweiz liegt das Berner Oberland mit vielen bekannten Wintersportorten und schönen Pisten. Der von Touristen meist befahrene Teil der Schweiz ist die Nord-Süd-Achse, die über die Autobahn am Vierwaldstädter See entlangführt und der Bereich um Zürich und den Zürichsee. Zürich, die größte Stadt der Schweiz, liegt am gleichnamigen See und ist eine sehr schöne und teure Stadt. Die Mieten sind unerschwinglich für den Normalverdiener und selbst in der Schweiz merkt man an den Stadträndern und in Vorstädten den Einkommensunterschied zwischen den Schichten. Sehr beliebte Wintersportgebiete gibt es im Kanton Graubünden, Uri und im Wallis und für den Sommerurlaub am See bietet das Tessin, italienisch Ticino, wie auch der Fluss heißt, der in den Lago Maggiore mündet. An der Schweizer Seite des Lago Maggiore findet man die bekannten und vornehmen Ferienorte Locarno und ein kleines Stückchen weiter südlich liegt Ascona, kurz vor der italienischen Grenze. Das Schweizer Stückchen Lago Maggiore ist etwa 20 km lang und der See ist an dieser Stelle bis zu 6 km breit. Noch auf Schweizer Gebiet liegen die Brissago-Inseln und den schönsten Blick auf Locarno und Ascona hat man von der gegenüberliegenden Seite des Sees, aus dem Bereich Gambarogno, wo man u.a. die Orte Vira, San Nazzaro und Gerra findet. Hier gibt es nur wenige Hotels, aber viele kleine nette Pensionen und Gasthäuser, Ferienwohnungen und tolle Ferienhäuser. Wenn man vom Lago Maggiore über den Monte Ceneri fährt, kommt man nach Lugano. Lugano und der Luganer See sind Ferienziele, die schon in den 50er und 60er Jahren sehr beliebt waren und es zu dieser Zeit etwa mit der Beliebtheit von St. Tropez oder Monaco aufnehmen konnten. Die Zeiten des mondänen Lugano mit den Promis im Spielkasino sind allerdings schon lange vorbei.



Bildmaterial: pixelio.de | © Joujou | Stefan Zerfa | Hanspeter Bolliger 




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